Wirtschaftsmediation

Mediation in Organisationen

Wirtschaftsmediation bei innerbetrieblichen Konflikten im Unternehmen heißt es geht um Mediation zwischen:

  • Teams oder Kollegen,
  • Abteilungen oder Arbeitsteams
  • Vorgesetzten und Mitarbeitern
  • Betriebsrat und Geschäftsleitung
  • Gesellschafter_innen im Management
  • Aufbau von Konfliktmanagementsystemen
  • u.v.m.

Maßstab für den Nutzen einer Konfliktlösung ist in der Wirtschaft derzeit die in Geld meßbare Wertschöpfung. Diese findet im Normalfall ohne Konflikte durch einen wechselseiteig vorteilhaften Vertragsabschluss statt. Genau darauf ziehlt Mediation ab. Wirtschaftsmediation ist Wertschöpfung trotz Konflikt.

WirtschaftsmediationEine Konfliktkostenstudie der KPMG AG zeigt, dass 10 bis 15% der Arbeitszeitin jedem Unternehmen für die Konfliktbearbeitung verwandt und 30 bis 50% der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten und Konfliktfolgen verbracht werden. (laut Schäfer, Einführung in die Mediation,  2017)

Wirtschaftsmediation

Der Mediator muss die Organisationskultur und ihre Spezifika kennen. Er kann dann Methoden einsetzen, die von der Organisationskultur auch angenomen werden. Somit wird Vertrauen der Personen in den Prozess aufgebaut und sie fühlen sich verstanden.

Gründe für eine Mediation als Lösungsverfahren

  • Die Konfliktparteien werden entlastet, die Verhandlungen sachlich und beziehungsmäßig zu strukturieren.
  • Es wird Freiraum für die Klärung bzw. Lösungsfindung geschaffen.
  • Vertraulichkeit ist oberstes Gebot in dem Verfahren.
  • Reduzierung der Konfliktkosten.
  • Mediation kann schnell umgesetzt werden, Termine und Orte werden den teilnehmenden Personen angepasst.