Auftragsklärung

Die 3 A’s der Auftragsklärung

Ziel: Fundierte Auftragsklärung als Basis für einen erfolgreichen Mediationsprozess

Bevor es mit der Mediation starten kann, erfolgt eine detailierte Auftragsklärung, meist per Telefon. Der Mediator bekommt so alle relevanten Informationen zu dem bevorstehende Auftrag.

Folgende Punkte sollten angesprochen werden:

  • Wer sind Konfliktbeteiligte und wie sind deren groben Positionen?
  • Was ist das genau Anliegen und der Wunsch an die Mediation?
  • Vorstellung des Mediators und Klärung der Rolle.
  • Ist Mediation als Verfahren bekannt? Wenn nicht kurze Erläuterung.
    • Allparteilichkeit des Mediatiors
    • Verschwiegenheitspflicht des Mediators.
    • Freiwilligkeit der Teilnahme der Medianten.
    • Grober Ablauf der Mediation.
  • Fragen zum Anlass der Mediation:
    • Woher stammt die Idee?
    • Warum jetzt?
  • Wer ist Auftraggeber?
    • strukturell: Wer zahlt?
    • inhaltlich: Wer beauftragt?
  • Klärung der Rahmenbedingungen: Ort, Zeit, Höhe des Honorars, Stornobedingungen
  • Gab es Vorgespräche bzw. Absprachen zwischen den Parteien?
  • Wie ist der Status Quo, gab es bereits Konsequenzen?
  • Gibt es Faktoren, die die Medianten nicht beeinflussen können?

Die Auftragsklärung für eine Mediation im wirtschaftlichen Kontext kann auch nach folgender Struktur ablaufen:

Anlass?

  • Warum rufen Sie genau an?
  • Warum jetzt?
  • Gab es einen konkreten Vorfall?
  • Was haben Sie schon unternommen?
  • u.v.m.

Anliegen?

  • Welche Erwartungen haben Sie an die Mediation?
  • Was ist Ihnen wichtig?
  • Was müsste passieren, dass Sie zufrieden aus der Mediation heraus gehen?

Auftrag

  • Klärung des Verfahrens
  • Was ist die Rolle des Mediators?
  • Klärung Rahmenbedingungen